Erster Schnee in Tirol? Modelle zeigen erste Signale
Erste Schneesignale in Tirol: Ab 11. September könnten die höchsten Berge weiß werden. Am Gepatschferner werden aktuell 4–8 cm Neuschnee berechnet.
❄️ ERSTE SCHNEESIGNALE AUF UNSEREN BERGEN – AB 11. SEPTEMBER KÖNNTE ES GANZ OBEN WEISS WERDEN!
Während wir aktuell noch spätsommerliche Temperaturen genießen, tauchen in den Wettermodellen für die zweite Hälfte der kommenden Woche erste interessante Schneesignale für das Tiroler Hochgebirge auf. Der Blick in unsere WetterWebApp von Sturm und Gewitterjagd Tirol zeigt: Rund um den 11. September 2026 könnte sich auf den höchsten Bergen erstmals wieder etwas Weiß dazugesellen.
🏔️ Gepatschferner: Modell zeigt erste Neuschneemengen
Besonders schön lässt sich die Entwicklung auf unseren hochauflösenden 3D-Wetterkarten erkennen. Am Gepatschferner in den Ötztaler Alpen zeigt die aktuelle Berechnung für Freitag, 11. September, 08:00 Uhr, in den entsprechenden Höhen eine akkumulierte Neuschneesumme von etwa 4 bis 8 Zentimetern.
Das ist natürlich noch kein Wintereinbruch. Es handelt sich vielmehr um ein erstes Schneesignal für das Hochgebirge, das zeigt, dass die Jahreszeit langsam voranschreitet.
❄️ Wie weit könnte der Schnee herunterkommen?
Entscheidend wird sein, wie kräftig die Abkühlung tatsächlich ausfällt und wie Niederschlag und Kaltluft zeitlich zusammenspielen. Sollte die derzeit angedeutete Entwicklung eintreffen, könnten vor allem Gletscherregionen und sehr hohe Gipfellagen etwas Neuschnee abbekommen.
Eine konkrete Schneefallgrenze lässt sich mehrere Tage im Voraus noch nicht seriös festnageln. Gerade in den Alpen können bereits kleine Temperaturunterschiede darüber entscheiden, ob es beispielsweise auf 2.000, 2.500 oder erst deutlich oberhalb davon schneit.
⚠️ Schnee im September? Vollkommen normal!
Auch wenn solche Bilder nach den warmen Sommertagen spektakulär wirken: Neuschnee im September ist im Tiroler Hochgebirge nichts Außergewöhnliches. Auf den höchsten Gipfeln und Gletschern können bereits zu dieser Jahreszeit Kaltlufteinbrüche vorübergehend für winterliche Verhältnisse sorgen.
Spannend ist diesmal vor allem der Kontrast: Noch spätsommerlich warm und wenige Tage später könnten die höchsten Berge bereits wieder eine frische weiße Haube tragen.
🌍 Mit unserer WetterWebApp direkt ins Wettermodell schauen
Genau für solche Entwicklungen sind unsere neuen hochauflösenden 3D-Wetterkarten besonders interessant. Statt nur eine klassische 2D-Karte anzusehen, könnt ihr die Niederschlags- und Schneeberechnungen direkt über dem Gelände verfolgen und euch die modellierten Mengen für einzelne Regionen und Höhenlagen ansehen.
Die kommenden Modellläufe werden jetzt besonders interessant: Bleibt das Schneesignal bestehen? Werden die berechneten Mengen größer? Und wie weit kann die Schneefallgrenze tatsächlich absinken?
Wir bleiben für euch dran und beobachten die Entwicklung bis zum 11. September ganz genau.
Der Sommer ist noch nicht vorbei, aber ganz oben auf unseren Bergen klopft der Herbst bereits deutlich an die Tür. 🍂❄️
Hinweis: Die dargestellten Schneemengen sind Modellberechnungen und keine Garantie für tatsächlich eintretende Neuschneemengen. Gerade bei einer Prognose über mehrere Tage sind noch deutliche Änderungen möglich.
© Sturm und Gewitterjagd Tirol