Schnee in den Alpen: Ab 8. Oktober wird es spannend
Vorerst ist Schnee nur in den höchsten Alpenlagen möglich. Ab 8. Oktober könnte eine Kaltfront für Abkühlung sorgen. Unser Wetterausblick.
Der Winter bleibt vorerst ganz oben – ab 8. Oktober wird’s spannend! 🏔️❄️
Ein wenig frisches Weiß auf den höchsten Gipfeln, herbstliche Landschaften weiter unten: So lässt sich der Ausblick für die nächsten drei Tage zusammenfassen. Von Samstag bis Montag, 3. bis 5. Oktober, ist ein verbreiteter Wintereinbruch in den Alpen nicht in Sicht. Für Schnee kommt vorerst nur das höchste Gebirge infrage.
Am Samstag überwiegt in den Ostalpen nach Auflösung örtlicher Nebelfelder häufig die Sonne. Im Westen sind einzelne Schauer möglich. Am Sonntag ziehen von Nordwesten mehr Wolken auf, während es Richtung Süden und Osten länger freundlich bleibt. Am Montag können dichtere Wolken und örtlicher Regen vor allem die nördlichen und nordöstlichen Alpen betreffen. Die genaue Verteilung ist noch unsicher.
Etwas Neuschnee für die höchsten Lagen
Unsere 3D-Schneekarte zeigt im dargestellten hochalpinen Bereich rund um den Großglockner punktuell 4 bis 8 Zentimeter möglichen Neuschnee. Das ist eine lokale Modellberechnung und keine flächendeckende Schneemenge für die Hohen Tauern. Die farbigen Flächen machen anschaulich, wie stark sich die berechneten Schneemengen auf einzelne Höhenbereiche beschränken.
Für die Täler und die meisten Almregionen bleibt der Schnee damit vorerst außer Reichweite. Selbst im Hochgebirge bedeutet eine solche Berechnung noch keine dauerhaft geschlossene Schneedecke.
Ab Donnerstag, 8. Oktober, lohnt sich ein genauer Blick! 👀
Dann deutet sich von Westen eine markante Kaltfront an. Damit könnte Bewegung in die Wetterlage kommen: Niederschläge, Abkühlung und eine sinkende Schneefallgrenze werden zum Thema. Wie kräftig dieser Wechsel ausfällt und welche Alpenregionen besonders betroffen wären, ist derzeit noch offen.
Unsere Einschätzung: Zunächst bleibt der Winter auf die höchsten Lagen begrenzt. Der Zeitraum ab 8. Oktober verspricht deutlich mehr Spannung – für konkrete Schneehöhen oder Schnee bis in die Täler ist es aber noch zu früh. Wir behalten die Entwicklung für euch im Blick! 🌨️