Die aktuellen ICON D2-Karten zeigen bis Mittwoch ein deutliches Schneesignal:
Ein langgezogenes Schneeband erstreckt sich quer über die Alpen, von Frankreich über die Schweiz bis nach Tirol und weiter nach Salzburg, Oberösterreich und Süddeutschland.
Besonders die Alpenregionen und das mittelalte Alpenvorland geraten erneut in den Fokus winterlicher Niederschläge.
Am kräftigsten werden die Schneefälle laut Modell in der West- und Zentralschweiz, am Arlberg sowie entlang der Nordalpen Tirols simuliert.
Hier sind lokal auch wieder ordentliche Neuschneemengen möglich, ideal für die höheren Lagen und Skigebiete, die Schritt für Schritt in Richtung Saisonstart gehen.
In den Niederungen sieht es differenzierter aus:
Die Schneefallgrenze kann im Tagesverlauf zwar wieder in Richtung tiefere Lagen sinken, dennoch wird nicht überall Schnee liegen bleiben.
Besonders in stark durchmischten Talbereichen, im Inntal oder dort, wo der Boden noch zu mild ist, kann der Schnee rasch wieder wegtaun, während ab rund 800–1000 m die Chancen auf eine Schneedecke deutlich steigen.
Für den Verkehr bedeutet die Lage dennoch erhöhte Vorsicht:
✔ winterliche Bedingungen in höheren Tälern,
✔ glatte Straßen durch Schneematsch in Übergangsbereichen,
✔ eingeschränkte Sicht durch zeitweise kräftigen Schneefall.
Und das Timing könnte kaum besser passen:
Am Mittwoch startet der Internationale Wettergipfel in Innsbruck, und wir werden direkt vor Ort berichten, mit frischen Eindrücken, spannenden Gesprächen und natürlich einem Blick auf die nächsten Entwicklungen dieses kommenden Alpenwinters.
Euer Wetterfrosch Markus und eure Andrea von Sturm und Gewitterjagd Tirol