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Alpenwetter: Erst kühl, dann milder – kommt danach der Schnee?

In den Alpen bleibt es zunächst kühl, bevor es zur Monatsmitte milder werden könnte. Danach steigen die Chancen auf neue Niederschläge und Schnee auf den Bergen. Ein Wintereinbruch bis in die tiefen Täler ist noch unsicher.

Alpenwetter: Erst kühl, dann milder – kommt danach der Schnee?

Alpenwetter: Erst kühl, dann milder – wie stehen die Chancen auf Schnee?

Der Oktober bringt Bewegung ins Alpenwetter: Nach einer kühlen Phase könnte es zur Monatsmitte wieder milder werden. Anschließend sind neue Niederschläge und Schnee in höheren Lagen möglich. Ein Wintereinbruch bis in die Täler ist jedoch noch unsicher.

Alpenausblick bis etwa 24. Oktober

In den Alpen zeichnet sich ein wechselhafter Wetterverlauf ab. Zunächst bleibt es eher kühl, bevor die Temperaturen zur Mitte des Monats wieder ansteigen könnten. Für die Zeit danach nimmt die Unsicherheit deutlich zu: Mildere Abschnitte sind ebenso möglich wie neue Kaltluftvorstöße mit Schnee auf den Bergen.

Zunächst kühl und zeitweise nass

In den kommenden Tagen bewegen sich die Temperaturen vor allem im nördlichen Alpenraum auf einem eher niedrigen Niveau. Zeitweilige Niederschläge sorgen regional für einen feuchten Herbstcharakter. Auf den höheren Bergen ist dabei Schnee möglich, während in den tieferen Tälern überwiegend Regen zu erwarten ist.

Auch zum Beginn der nächsten Woche bleibt die Luft zunächst relativ frisch. Wo es nachts aufklart, kann es empfindlich abkühlen. Wie kalt es vor Ort tatsächlich wird, hängt stark von Bewölkung, Höhenlage und Tallage ab.

Zur Monatsmitte Chancen auf mildere Tage

Etwa zwischen dem 14. und 16. Oktober deutet sich eine Erwärmung an. Besonders auf den Bergen könnte die kühlere Luft vorübergehend durch deutlich mildere Luft ersetzt werden. Damit würde auch die Schneefallgrenze wieder steigen.

In den Tälern muss diese Erwärmung allerdings nicht überall gleich deutlich ankommen. Nebel und Hochnebel können die Temperaturen dämpfen, während sonnige Lagen einen freundlicheren und milderen Herbstabschnitt erleben könnten. Eine längere, überall beständige Schönwetterphase ist damit noch nicht gesichert.

Danach wieder mehr Bewegung möglich

Für die zweite Oktoberhälfte bestehen Hinweise auf weitere Niederschlagsphasen. Besonders entlang der Alpennordseite könnten sich wiederholt Regen und Schnee in höheren Lagen einstellen. Wie stark auch die südlichen Alpen betroffen sein werden, ist noch deutlich unsicherer.

Gleichzeitig gehen die möglichen Temperaturentwicklungen zunehmend auseinander. Ein erneuter Rückgang der Schneefallgrenze ist möglich, ebenso können sich mildere Phasen behaupten. Konkrete Schneehöhen oder eine verlässliche Schneefallgrenze lassen sich für diesen Zeitraum deshalb noch nicht nennen.

Kommt der Winter bis in die Täler?

Für einen verbreiteten und nachhaltigen Wintereinbruch bis in die tiefen Alpentäler gibt es derzeit kein ausreichend stabiles Signal. Vorübergehend winterliche Bedingungen auf den Bergen sind deutlich plausibler. Ob später auch höher gelegene Täler Schnee abbekommen, hängt davon ab, ob kältere Luft und kräftigere Niederschläge tatsächlich zusammentreffen.

Der Oktober bleibt damit abwechslungsreich: zunächst kühl, zur Monatsmitte möglicherweise milder und anschließend wieder offen für nassere und kältere Wetterphasen.

Stand: 9. Oktober 2026. Der Ausblick beschreibt einen Wettertrend; besonders ab der Monatsmitte können sich Ablauf und regionale Schwerpunkte noch deutlich verändern.

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